Unsere Vision

"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."
Mt. 22,37-39

Wir wollen einander dabei helfen, Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzem Verstand zu lieben und unseren Nächsten wie uns selbst. Wir sind davon überzeugt, dass wir dieses Gebot der Liebe nur dann halten können, wenn wir Gottes Liebe zu uns ganz real erleben ("Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt" 1. Joh. 4,19). Daher steht im Mittelpunkt unseres Gemeindelebens die Liebe Gottes zu uns.

"Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."
Joh. 1,14

In der der Bibel lesen wir von Jesus, dass er voller Gnade und Wahrheit war. Gnade bedeutet eine freiwillige, wohlwollende Zuwendung, die man sich nicht verdienen kann, sondern geschenkt bekommt. Wahrheit bedeutet, dass man Dinge beim Namen nennt und selbst Unangenehmes nicht unter den Teppich kehrt. Jesus begegnete Menschen stets mit Gnade und Wahrheit. Wenn er einem Menschen traf, nahm er ihn in all seiner Unvollkommenheit, mit all seinen Fehlern, seinen Verletzungen und seiner Schuldhaftigkeit wahr (Wahrheit). Aber anstelle den Menschen zu verurteilen oder ihm seinen Zustand vorzuwerfen, wandte er sich ihm wohlwollend zu und machte ihm das Angebot, ihn zum Leben zurückzuführen (Gande). Uns Menschen fällt es schwer, Gnade und Wahrheit miteinander zu verbinden. Wenn wir Unvollkommenheit, Schuld oder Verletzungen in unserem Leben oder im Leben des anderen entdecken, ist unsere erste Reaktion oft, dass wir richten und verurteilen. Wahrheit ohne Gnade führt unweigerlich zum Richten und Verurteilen. Da aber niemand von uns gerne gerichtet wird, verstecken wir lieber unsere Unvollkommenheit und Zerbrochenheit und täuschen uns und anderen lieber etwas vor. Wenn wir aber unsere Schwäche und unsere Schattenseiten nicht ans Licht bringen und sie anschauen, kann sich nichts ändern und Bereiche unseres Lebens, die zerbrochen sind können nicht heil werden. Wenn aber Warheit auf Gnade trifft, dann ist es möglich hinzuschauen. Wenn man sicher sein kann, dass man nicht gerichtet wird, kann man hinschauen. Dann können wir auch Dinge ans Licht bringen, auf die wir nicht stolz sind, für die wir uns schämen. Sei es etwas was wir selbst verschuldet haben oder durch die Schuld eines anderen in unserem Leben entstanden ist.
Wir wollen in unserer Gemeinde versuchen zueinander gnädig zu sein, damit niemand sich verstellen muss, um dazuzugehören. Wir wollen, dass unsere Gemeinschaft durch Gottes Gnade geprägt wird, damit wir das Schlechte, Kaputte, Zerborche und Verletzte in Gottes Licht bringen können wo wir Gnade erfahren und geheilt und befreit werden können. 

"Leben wir aber im Licht, so wie Gott im Licht ist, dann haben wir Gemeinschaft miteinander. Und das Blut, das sein Sohn Jesus Christus für uns vergossen hat, befreit uns von aller Schuld. Wenn wir behaupten, sündlos zu sein, betrügen wir uns selbst. Dann ist kein Fünkchen Wahrheit in uns. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann erfüllt Gott seine Zusage treu und gerecht: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen."
1. Joh 1:7-9

 

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